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Lebensmittelwirtschaft fordert Planungssicherheit statt Hauruckverfahren

Berlin, 07. Juli 2026

Die Bundesregierung will eine Zuckersteuer auf Getränke bereits zum 1. Januar 2027 einführen. Konkrete gesetzliche Regelungen fehlen bis heute, ebenso Klarheit darüber, welche Getränke betroffen wären. BVE und Lebensmittelverband Deutschland kritisieren den Zeitplan scharf.

 

Besonders brisant: Die eigene Finanzplanung der Regierung rechnet für 2027 mit deutlich höheren Steuereinnahmen als ab 2028 und geht damit davon aus, dass Hersteller ihre Rezepturen kurzfristig nicht umsetzen können. Christoph Minhoff dazu: "Diese Finanzplanung zeigt, dass der fiskalische Effekt absolut Vorrang vor dem gesundheitspolitischen Lenkungsziel hat. Wer eine Lenkungssteuer einführt, sollte auch den Mut haben, ihr Ziel klar zu benennen."


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Zuckersteuer könnte früher kommen als gedacht: WVZ warnt vor Arbeitsplatzverlusten

Berlin, 06. Juli 2026

Die geplante Zuckerabgabe ist vom Tisch. Stattdessen ist nun von einer Zuckersteuer die Rede, die möglicherweise schon 2027 statt 2028 eingeführt werden soll. Die Wirtschaftliche Vereinigung Zucker (WVZ) kritisiert den Vorstoß scharf: Die Steuer diene nicht der Gesundheitsvorsorge, sondern solle den Bundeshaushalt entlasten, auf Kosten von Arbeitsplätzen in Zuckerfabriken, der Landwirtschaft und der gesamten Wertschöpfungskette.


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Getränkeindustrie warnt vor überstürzter Zuckersteuer zum Jahreswechsel

Berlin, 06. Juli 2026

Die Koalition plant offenbar, die Zuckersteuer bereits zum 1. Januar 2027 einzuführen. Die Spitzenverbände der deutschen Getränkewirtschaft sprechen von einem „Affront gegen den Mittelstand" und warnen vor unlösbaren Herausforderungen für Hunderte Betriebe. wafg, VDM, VdF, Deutscher Brauer-Bund und Private Brauereien Deutschland fordern realistische Fristen.


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Über 300 Unternehmen der Getränkewirtschaft wenden sich gegen die geplante Zuckersteuer

Berlin, 30. Juni 2026

Mehr als 300 Getränkehersteller protestieren gegen die geplante Zuckersteuer. In einem Offenen Brief warnen vor allem mittelständische Brauereien, Mineralbrunnen und Keltereien vor den wirtschaftlichen Folgen einer neuen Abgabe.

Die Unternehmen verweisen auf bereits hohe Belastungen durch Energie-, Logistik- und Personalkosten. Eine Zuckersteuer würde diese Lage verschärfen, zusätzliche Bürokratie schaffen und letztlich auch einkommensschwache Haushalte treffen. Wissenschaftlich belegt ist ihre gesundheitspolitische Wirkung bislang nicht.

Die Branche verweist zudem auf eigene Erfolge: Seit 2018 sank der Zuckergehalt von Erfrischungsgetränken um rund 15 Prozent, durch freiwillige Reformulierung. Der Konsum bei Kindern und Jugendlichen ist laut KiGGS-Studien des Robert-Koch-Instituts rückläufig.


Der offene Brief als Download:

Gemeinsame Stellungnahme der Verbände der Lebensmittelwirtschaft zum Antrag aus Schleswig-Holstein zur geplanten Einführung einer Zuckersteuer

Berlin, 16. April 2026

Mehr als 30 Verbände der Lebensmittelwirtschaft stellten sich im April 2026 gegen die geplante Zuckersteuer. Anlass war ein Antrag Schleswig-Holsteins im Bundesrat für die Einführung einer Abgabe auf zuckerhaltige Getränke.

In einer gemeinsamen Stellungnahme kritisieren die Verbände fehlende wissenschaftliche Belege für die Wirksamkeit der Steuer. Der Konsum zuckerhaltiger Erfrischungsgetränke bei Kindern und Jugendlichen ist rückläufig, die Adipositas-Raten seit Jahren stabil. Zudem hat die Branche bereits gehandelt: Seit 2018 sank der Zuckergehalt relevanter Getränke um rund 15 Prozent, freiwillig und ohne staatlichen Zwang.

Die Verbände warnen vor zusätzlichen Belastungen für Verbraucher und Unternehmen und werfen der Politik vor, auf Symbolik statt auf wirksame Prävention zu setzen. Ihr Appell an die Landesregierungen: faktenbasierte Politik statt staatlicher Lenkung.


Das vollständige Schreiben als Download:

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