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Getränkeindustrie warnt vor überstürzter Zuckersteuer zum Jahreswechsel

Berlin, 06. Juli 2026

Die Koalition plant offenbar, die Zuckersteuer bereits zum 1. Januar 2027 einzuführen. Die Spitzenverbände der deutschen Getränkewirtschaft sprechen von einem „Affront gegen den Mittelstand" und warnen vor unlösbaren Herausforderungen für Hunderte Betriebe. wafg, VDM, VdF, Deutscher Brauer-Bund und Private Brauereien Deutschland fordern realistische Fristen.


Hier finden Sie die Pressemeldung als Download:

Über 300 Unternehmen der Getränkewirtschaft wenden sich gegen die geplante Zuckersteuer

Berlin, 30. Juni 2026

Mehr als 300 Getränkehersteller protestieren gegen die geplante Zuckersteuer. In einem Offenen Brief warnen vor allem mittelständische Brauereien, Mineralbrunnen und Keltereien vor den wirtschaftlichen Folgen einer neuen Abgabe.

Die Unternehmen verweisen auf bereits hohe Belastungen durch Energie-, Logistik- und Personalkosten. Eine Zuckersteuer würde diese Lage verschärfen, zusätzliche Bürokratie schaffen und letztlich auch einkommensschwache Haushalte treffen. Wissenschaftlich belegt ist ihre gesundheitspolitische Wirkung bislang nicht.

Die Branche verweist zudem auf eigene Erfolge: Seit 2018 sank der Zuckergehalt von Erfrischungsgetränken um rund 15 Prozent, durch freiwillige Reformulierung. Der Konsum bei Kindern und Jugendlichen ist laut KiGGS-Studien des Robert-Koch-Instituts rückläufig.


Hier finden Sie den offenen Brief als Download:

Gemeinsame Stellungnahme der Verbände der Lebensmittelwirtschaft zum Antrag aus Schleswig-Holstein zur geplanten Einführung einer Zuckersteuer

Berlin, 16. April 2026

Mehr als 30 Verbände der Lebensmittelwirtschaft stellten sich im April 2026 gegen die geplante Zuckersteuer. Anlass war ein Antrag Schleswig-Holsteins im Bundesrat für die Einführung einer Abgabe auf zuckerhaltige Getränke.

In einer gemeinsamen Stellungnahme kritisieren die Verbände fehlende wissenschaftliche Belege für die Wirksamkeit der Steuer. Der Konsum zuckerhaltiger Erfrischungsgetränke bei Kindern und Jugendlichen ist rückläufig, die Adipositas-Raten seit Jahren stabil. Zudem hat die Branche bereits gehandelt: Seit 2018 sank der Zuckergehalt relevanter Getränke um rund 15 Prozent, freiwillig und ohne staatlichen Zwang.

Die Verbände warnen vor zusätzlichen Belastungen für Verbraucher und Unternehmen und werfen der Politik vor, auf Symbolik statt auf wirksame Prävention zu setzen. Ihr Appell an die Landesregierungen: faktenbasierte Politik statt staatlicher Lenkung.


Hier finden Sie das vollständige Schreiben als Download:

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