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NGG-Demo gegen die Zuckersteuer

9. Okt.
1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 3 Tagen

𝗔𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁𝘀𝗽𝗹𝗮̈𝘁𝘇𝗲 𝘀𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿𝗻. 𝗞𝗮𝘂𝗳𝗸𝗿𝗮𝗳𝘁 𝘀𝗰𝗵𝘂̈𝘁𝘇𝗲𝗻. 𝗭𝘂𝗰𝗸𝗲𝗿𝘀𝘁𝗲𝘂𝗲𝗿 𝘃𝗲𝗿𝗵𝗶𝗻𝗱𝗲𝗿𝗻.




Rund 200 Beschäftigte aus der Getränke- und Zuckerindustrie haben gestern vor dem Bundesfinanzministerium gegen die geplante Zuckersteuer demonstriert.


Aufgerufen hatte die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Auch Christoph Minhoff, Hauptgeschäftsführer von BVE und Lebensmittelverband Deutschland e.V., war vor Ort, um die Beschäftigten und ihr Anliegen zu unterstützen.


Denn bei der Zuckersteuer stehen Arbeitnehmer und Arbeitgeber auf derselben Seite: Eine Zuckersteuer macht die Menschen nicht automatisch schlanker. Sie macht aber Lebensmittel und Getränke teurer, belastet insbesondere Haushalte mit geringem Einkommen und gefährdet Arbeitsplätze in der deutschen Getränkeindustrie. 


Die Branche steht bereits heute unter erheblichem wirtschaftlichem Druck. Zusätzliche Steuern und Bürokratie würden die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen weiter schwächen und Produktionsstandorte in Deutschland gefährden.


Die NGG hat deshalb eine Resolution an Michael Schrodi, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, übergeben. Ihre Forderung: Gesundheit fördern, ohne Arbeitsplätze zu gefährden, Kaufkraft zu schwächen oder soziale Ungleichheiten zu verschärfen.



Diese Forderung unterstützen wir ausdrücklich! Gesunde Ernährung und Prävention sind wichtige gesellschaftliche Ziele. Doch dafür braucht es wirksame Maßnahmen statt einer neuen Steuer, deren gesundheitlicher Nutzen nicht hinreichend belegt ist.


Gemeinsam mit weiteren Verbänden der Getränkeindustrie fordern wir die Bundesregierung deshalb auf, die Pläne für eine Zuckersteuer zu stoppen. Eine Steuer, die das Leben teurer macht und Arbeitsplätze gefährdet, ist keine gute Gesundheitspolitik!



 
 
 

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